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Freitag, 8. April 2011

Adiós Ecuador – Kilometer 28222

Das Wetter entlang der Strasse der Vulkane in Zentrum von Ecuador ist leider momentan sehr regnerisch, so dass wir uns entschliessen, schnell Richtung Norden weiterzufahren. Nach Cuenca wollten wir gerne wieder in die Natur und den Quilotoa See südwestlich von Quito besichtigen. Als wir vor drei Jahren als Backpacker in Ecuador waren, ist der Bus auf der Strecke in die Berge verreckt, so dass wir den See nicht erreichen konnten. Diesmal ist es das Wetter…

Die tief hängenden Wolken haben uns auch nicht ermöglicht, einen Blick auf die Vulkane Chimborazo und Cotopaxi zu werfen. An ihnen sind wir ebenso schnell vorbeigezogen wie an Quito. Ein letzter Übernachtungs-Stopp in Otavalo, bevor wir die Grenze nach Kolumbien überqueren.

Ausserdem tanken wir unseren Landy nochmal voll, denn so günstig wie in Ecuador wird der Diesel nie mehr…

1.037 US Dollar pro Gallone; dies entspricht 0,27 US Dollar pro Liter!!

DSC07736

Donnerstag, 7. April 2011

Alarm in Siquilisi – Kilometer 28022

Auf dem Weg Richtung Norden wollen wir uns einen Markt in Siquilisi ansehen, der von Touristen weniger frequentiert wird. Wir kaufen ein wenig Obst, Gemüse und Brot für die nächsten Tage. Als wir nach etwa einer Stunde zum Auto zurückkehren, müssen wir leider feststellen, dass jemand das hintere kleine Fenster eingeschlagen hat und die Hecktür offen ist. Gottseidank hatten wir das Lenkradschloss fixiert, Fotoapparat und andere Geräte mitgenommen sowie die Alarmanlage aktiviert. Wahrscheinlich hat die Alarmanlage den Einbrecher abgeschreckt und davongejagt, bevor er etwas klauen konnte! Es fehlt nichts!!

110407 Markt Saquisili_Einbruch110407 Reparatur Latacunga (1)110407 Übernachung Otavalo (4)

Bei einem Schreiner in Latacunga, dem nahegelegenen grösseren Ort, lassen wir uns ein Stück Holz zurechtschneiden, was wir schwarz lackieren und nach dem Trocknen “einglasen”. Nach der Reise werden wir es dann durch ein Landrover-Original ersetzen. Zusätzlich haben wir uns Aufkleber machen lassen, die dem zukünftigen Dieb vorher sagen, dass unser Auto Alarmgesichert ist. Ob das was hilft, wissen wir nicht, aber schaden wird es auch nicht!

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Dienstag, 5. April 2011

Cuenca und Nationalpark Las Cajas – Kilometer 27538

Im Nationalpark Las Cajas nahe der Stadt Cuenca verbringen wir das Wochenende mit Wandern, Angeln und Chillen. Das Wetter ist zwar nicht grandios, aber der Regen beginnt erst nach dem Mittag und hält dann bis morgens durch ;) In der Zwischenzeit können wir also die Zeit draussen in der Natur geniessen.

Die Natur hier oben auf knapp 4000m ist reduziert, aber sehr schön. Wir mögen diese karge Weite! Ausserdem beherbergt der Nationalpark viele Vögel, darunter viele endemische oder auch gefährdete Arten. Da wir uns morgens früh um sechs allerdings nicht aus dem warmen Schlafsack quälen können, begegnen wir hier weder Tucan noch Kolibri.

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Dafür werden wir am Morgen von einer Herde Alpacas belagert, die neugierig um unser Auto herumlungern…

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Montag morgen schlendern wir ein wenig durch Cuenca. Diese Stadt haben wir bereits vor drei Jahren besucht und sie gefällt uns wieder genauso gut!

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Mittwoch, 30. März 2011

Durch die Berge nach Vilcabamba – Kilometer 27218

Nach der Besichtigung von Karajía fahren wir Richtung Peruanisch-Ecuadorianische Grenze. In San Ignacio übernachten wir günstig in dem neuen Dreisternehotel San Ignacio nahe des Zentrums und geniessen für eine Nacht das breite Doppelbett. Am folgenden Morgen geht es weiter über eine nicht asphaltierte aber gute Piste durch die Berge bis zum Grenzposten am Fluss. Die Ausreise ist schnell erledigt, ebenfalls die Einreise nach Euador. Lediglich die Zollformalitäten für das Auto dauern ein wenig, da es anscheinend Änderungen in den Formularen gibt, die die Zöllner noch nicht kennen. Vom Grenzposten aus führt nun eine schlechte Strasse etwa 120 Kilometer durch die Berge. Steile Passagen wechseln mit schlechten Oberflächen, Schlaglöchern,…

110329 San Ignacio

Als es bereits dunkel wird, erreichen wir die Hosteria Izhcayluma, die von Deutschen geführt wird. Die Gesamtanlage ist sehr gut gepflegt; Blumen und spezielle, regionale Pflanzen säumen die Wege und den Lagunen-Pool. Wir beobachten Kolibris, wie sie Nektar aus den Blüten saugen, chillen am Pool und haben endlich nach sechs Monaten den Innenraum unseres Landy gründlich gereinigt.

110330 Grenze Ecuador110331 Vilcabamba (2)